• Kirche mit Kindern und Familien

    Gottesdienste mit Kindern und Familien in der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche)

Der Rundbrief – Unsere Kigo-Zeitschrift für Mitarbeitende

Hier finden Sie den aktuellen Rundbrief

All we are saying…

„… is give peace a chance!“ Friedensaktion mit Grundschulen aus Landau: Etwa 120 Kinder und Erwachsene singen und beten für den Frieden auf dem Rathausplatz in Landau. Mit Plakaten, selbstgemalten Ukraineflaggen und bunten Friedenstauben haben am Freitag, den 8. April, Schüler*innen der vierten Klassen mit ihren Lehrkräften ein Zeichen für ihren Wunsch nach Frieden gesetzt. Sie haben damit auch öffentlich auf ihre Sorgen und Ängste aufmerksam gemacht. Bei der Aktion rund um eine riesige Friedenstaube, die mit Straßenkleide auf das Pflaster gemalt war, erklangen selbstformulierte Gebete für die Menschen in den Kriegsgebieten dieser Welt, für die Flüchtenden, aber auch für alle, die unter Terror und Naturkatastrophen zu leiden haben.

Die Aktion wurde initiiert von Stefan Mendling vom Pfarramt für Gottesdienste mit Kindern und Familien und Anja Bein, Referentin im Missionarisch Ökumenischen Dienst. Wie die Taube in der Geschichte von Noah als Botschafterin der neuen Welt einen Ölzweig bringt, wollen die Kinder in ihre Familien und die Ferien gehen, um zu zeigen, dass sie eine Welt ohne Krieg und Terror wünschen. Als Botschafter und Botschafterinnen für den Frieden tragen sie die Landauer Friedenstaube als Buttons an ihren Jacken und Taschen. Text: Anja Bein, Fotos: Stefan Mendling

Jetzt anmelden: Grundkurse starten wieder

Kinder können sich beim Kindergottesdienst kreativ austoben

Wie stelle ich einen Gottesdienst mit Kindern auf die Beine? Wie finde ich ein Team? Was brauchen Kinder aktuell – auch angesichts der zweijährigen Pandemie-Zeit und des Krieges in der Ukraine? Wo finde ich gutes Material und Tools? Das sind nur einige Fragen, die sich Ehrenamtliche stellen, die mit Kindergottesdienst oder ähnlichen Angeboten (wieder) starten wollen.

Bei den „Grundkursen“ vermittelt ein Team aus erfahrenen Kindergottesdienst-Menschen Praxiswissen, Hintergründe und Methoden. Sie unterstützen die Kursteilnehmer*innen, auf die Bedürfnisse vor Ort einzugehen und beraten auch individuell. Die Kurse werden von vielen praktischen Übungen begleitet und bieten reichlich Raum zum gegenseitigen Austausch.

Alle Kurse bestehen aus einem Einführungstag (am 26.3., 7.5. und 11.6.), einer praktischen Phase und einem Nachtreffen zur Reflexion – und sind die Grundlage zum Erwerb der KIGO-Card.

Die Kosten betragen pro Kurs 15 Euro, welche üblicherweise vom Heimat-Pfarramt übernommen werden. Der erste Kurs startet am 26. März im Heinz-Wilhelmy-Haus, Unionstr. 1, Kaiserslautern. Die Kurse bauen aufeinander auf, die Reihenfolge ist jedoch nicht verbindlich. Anmeldungen bitte bis 22.3. per Mail. Download: Flyer

Der Stoff, aus dem die Martinsgeschichte ist

Hier geht es ums Fühlen und Mitfühlen: Mit einem Storybag erzählt Heike Buhles die Geschichte von Sankt Martin – interaktiv und effektvoll. Dabei werden die Kinder aktiviert, sich mit ihren Sinneseindrücken in der Geschichte wiederzufinden. Die Stoffe des Storybags sind sehr gegensätzlich: Samtiger Purpur-Stoff, kratzige Jute, kalte Seide, warmes Fell, bunte Puzzleteile, graue Straße…

Der Höhepunkt der Geschichte ist die Teilung des Mantels: Dieser kann durch einen Klettverschluss in zwei Teile geteilt werden. Am Ende sehen die Kinder ein Traumbild, das sie selbst zum Fantasieren und Träumen anregt.

Neu: Heike Buhles hat extra für die Kinder kompakte “Patchwork-Bags” genäht. So kann die Geschichte beim Erzählen in die Hände der Kinder gegeben werden – zum selbständigen Er-fühlen. Diese können ab sofort beim Pfarramt für Gottesdienste mit Kindern und Familien zusammen mit dem Storybag ausgeliehen werden.

Die Erzählvorlage zum Storytelling kann hier heruntergeladen werden:

Storybag Sankt Martin

Godly Play – Gott im Spiel

Aktuelle Kurse am RPZ Kirchheimbolanden: Der nächste Erzählkurs/Teacher Training findet von Mittwoch 20.04.2022 bis Sonntag, 24.04.2022 (in der Woche nach Ostern) statt., EFWI-Nr. 22EA990002. Für die Teilnahme an diesem Kurs sind der vorherige Besuch eines Godly Play Einführungstages und bestenfalls praktische Vorkenntnisse erforderlich! Bereits jetzt können Sie sich über den Bildungsserver für diese beiden Termine unter https://evewa.bildung-rp.de/veranstaltungskatalog anmelden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Godly Play – Gott im Spiel  ist eine Form religiöser Bildung, die sich an der Pädagogik Maria Montessoris orientiert. Dieser Ansatz möchte Kinder (aber auch Erwachsene) befähigen, ihre religiöse Sprache zu entwickeln und fördert ihr selbständiges theologisches Denken. In Godly Play folgt eine Einheit einem festen Ritual aus Erzählen mit besonderen Erzählmaterialien, einem Ergründungsgespräch zur Geschichte, einer kreativen Vertiefungsphase und einem kleinen gemeinsamen Fest. In einem Wechselspiel von Aktion (eigenes Erleben und Ausprobieren) und Reflexion finden wir in dieses Konzept hinein. Die Teilnahme wird mit einem Zertifikat bestätigt. Das ist die Zulassungsvoraussetzung für einen weiterführenden Erzählkurs.

Schau mal rein!

Vier Mal im Jahr lädt die Kinderbeilage des Evangelischen Kirchenboten Erwachsene und Kinder zum Lesen, Mitdenken und Mitmachen ein.

Thema der aktuellen KIKI-Ausgabe:

Fantasietiere: Wie gut kennst du das Einhorn?
Weißt du, warum das Einhorn in der Kirche in Zweibrücken zuhause ist?
Backe Ein-Hörner, erfinde Fantasietiere und finde heraus, ob du vielleicht ein Einhorn bist!

Ihr vermisst den Kindergottesdienst? Hier findet ihr jeden Sonntag einen Kindergottesdienst zum Mitfeiern! Oder ihr schaut mal auf der Seite des Gesamtverbandes für Kindergottesdienst in der EKD.

„Bleibt behütet“ heißt es jetzt häufig und das hat viel mit dem HUT zu tun. Dazu hat Anja Bein inspiriert von Janosch eine Geschichte geschrieben und gemalt: die Geschichte von Knuddel.

Nächste Veranstaltung

… sind in Arbeit. Aufgrund der Corona-Pandemie werden die Veranstaltungen aktuell überarbeitet. Wir bitten um Verständnis. Vielen Dank!